Der deutsche Büromarkt trennt sich. In den sieben größten Märkten stieg der Leerstand zur Jahresmitte 2026 auf rund 8,5 Millionen Quadratmeter und damit auf eine Quote von 8,5 Prozent, nach 7,7 Prozent ein Jahr zuvor. Gleichzeitig zogen die Spitzenmieten im Mittel um fünf Prozent an. In Frankfurt am Main stehen 1,32 Millionen Quadratmeter leer (11,1 Prozent), während die Spitzenmiete auf 55,00 Euro je Quadratmeter und Monat kletterte.
Unsere Einordnung: Hoher Leerstand kann Anlass sein, Nutzungsvarianten zu prüfen. Daraus folgt weder, dass jedes Büro dauerhaft unvermietbar ist, noch dass Wohnen wirtschaftlich überlegen wäre. Die Marktdaten beschreiben das Umfeld, nicht die Eignung eines einzelnen Gebäudes.
Deshalb steht die Frage nach der Umnutzung auf so vielen Tischen. Sie ist aber selten die einzige Antwort und fast nie die automatisch richtige. Dieser Report beschreibt, woran die Entscheidung tatsächlich hängt.