Aufstockung: Welche Fragen müssen geklärt werden?

Tragwerk, Erschließung, zulässige Nutzung und Wirtschaftlichkeit: Prüffragen zur Aufstockung eines Bestandsgebäudes und benötigte Unterlagen.

Einordnung und nächste Schritte

Ob ein Bestandsgebäude aufgestockt werden kann, lässt sich aus seiner äußeren Form allein nicht ableiten. Eine erste Prüfung sollte Tragstruktur, Erschließung, baurechtlichen Rahmen und den Aufwand im bestehenden Betrieb zusammen betrachten. Die Gebäudeanimation auf dieser Website illustriert ein Prinzip; sie ist kein Tragfähigkeitsnachweis.

Prüffragen zum konkreten Gebäude

  • Welche Bestandspläne und statischen Unterlagen liegen vor, welche Tragreserven müssen untersucht werden?
  • Wie lassen sich zusätzliche Geschosse erschließen und die erforderlichen Rettungswege nachweisen?
  • Welche Vorgaben betreffen Höhe, Nutzung und Einfügung am Standort?
  • Wie beeinflussen Umbau, Mietverhältnisse und Bauablauf den Aufwand?

Frankfurt: lokale Regeln mitprüfen

In einem Erhaltungssatzungsgebiet muss eine Aufstockung auch die Erhaltungssatzung erfüllen. Bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben prüft die Bauaufsicht dies im Baugenehmigungsverfahren; eine gesonderte Antragstellung ist dann nicht erforderlich. Die Bauaufsicht Frankfurt erläutert die betroffenen Maßnahmen und die Prüfung der Lage im Satzungsgebiet. Diese Standortfrage ist vor einer Zusage zum konkreten Vorhaben zu klären.

Quelle: Bauaufsicht Frankfurt: Anträge nach § 172 BauGB (geprüft am 04.10.2026).

Der nächste Schritt

Bestandspläne, vorhandene Tragwerksunterlagen und genehmigte Nutzung zusammentragen. Anschließend die offenen Fachprüfungen und den Untersuchungsumfang festlegen. Ablauf einer Bestandsanalyse · Bauvoranfrage.

Was steht für Ihren Bestand an?

Gemeinsam klären wir Ihre Ausgangslage und den passenden nächsten Schritt.